Die Konzerte

George Gershwin ... mit Ivan Ivanchenkow

Freitag, 21. Februar 2014, 21:00
unsere PMF-Winterrunde ist am Fr. 21. Februar, wie gewohnt um 21:00 im Herzogspark. Wir greifen diesmal wieder das Thema George Gershwin auf (war vor 5 Jahren schon mal dran). Der Fundus an Gershwin Kompositionen ist aber riesengroß und reicht eigentlich für viele Abende. Der Gaststar für unseren Abend stammt aus Russland (zufällig passend zur Olympiade in Sotschi:-): Ivan Ivanchenkow. Wer ihn schon einmal erlebt hat ist sicher noch begeistert von seiner beeindruckenden Virtuosität auf seinem Instrument, dem Vibraphon. Die Klöppel (meist 2 auf einmal in jeder Hand) kann er mit unglaublicher Geschwindigkeit über die Metallzungen rasen lassen, so dass dem Auge nur noch ein verschwommener Schatten bleibt. Da paart sich Musik mit Akrobatik! Aber das ist nur eine der Facetten seines Könnens. Zarte und swingende Töne, die mit dem "Vibrato" des Vibraphons zu schweben scheinen stehen ebenso auf dem Programm. Unterstützung bekommt Ivan an unserem Abend von Gunther Rissmann am Kontrabass und Stefan Seegel am Schlagzeug.
Ivan Ivanchekno
Vibraphon
Ivan Ivanchenko wurde am 18.07.1981 in Omsk, Russland geboren. Er begann im Alter von 12 Jahren Schlagzeug zu spielen. 2001 beendete er sein Studium im Bereich "Klassisches Schlagwerk". Während des Studiums erhielt er zahlreiche Preise bei regionalen und internationalen Wetbewerben wie zum Beispiel einen 3. Preis bei Sofia International Competition im Jahr 2002 und wirkte bei verschiedenen Festivals mit. Seit 2003 ist er Student der Hochschule für Musik Nürnberg im Bereich Jazz Vibraphon. 2003 erhielt er einen 1. Preis im Rotary Club Wettbewerb. Seit 2004 ist er Mitglied der Konzertbesetzung des Bundesjugendjazzorchesters.
Johannes Reis
Piano
Versucht seit dem 9 Lebensjahr die schwarzen und weißen Tasten zu sortieren. Spielt seit 40 Jahren in Bands; erst Rock, Funk und Pop, dann Jazz. Wegen fehlender Jazzmusikhochschulen in den 70er Jahren als Autodidakt in die Jazztheorie und -praxis eingestiegen ... mit folgenschweren Entwicklungsstörungen und daraus resultierender eigensinniger Spielweise. Hat inzwischen eins gemerkt: Ein falscher Ton ist schlecht, aber ein leidenschaftsloser Ton noch schlechter. Spieltechnik ist wesentlich, aber erst die Hingabe macht Musik daraus. "Beim Klavierspielen sich aufgeben und selbst zum Stück werden."
Gunther Rissmann
Bass
Jazzstudium am Herrmann-Zicher-Konservatorium in Würzburg bei Rudi Engel. Weiterbildungen im In- und Ausland, seit mehr als 20 Jahren als freier Musiker vorwiegend in den Bereichen Jazz, Theater- und Tanzmusik tätig.
Stefan Seegel
Schlagzeug
Stefan Seegel, geboren 1977, spielt seit seinem 12. Lebensjahr Schlagzeug und studierte zwischen 2000 und 2005 an der Hochschule für Musik Nürnberg Jazzschlagzeug. Mit seiner dynamischen, interaktiven und einfühlsamen Spielweise fühlt er sich in verschiedensten Stilistiken von Bebop über modernem Jazz, Latin, Funk&Soul bis in den Popbereich zu Hause.

African Roots ... mit Sang Ganyonga

Freitag, 18. Oktober 2013, 21:00
Als Gaststar für unseren Abend haben wir wieder eine Sängerin, diesmal die in Kamerun geborene Schwarzafrikanerin Sang Ganyonga. Ihre afrikanischen Wurzeln haben wir auch gleich zum Thema des Abends gemacht: "African Roots". Für die passende rhythmische Begleitung ist es mir gelungen Roland Duckarm für den Abend zu gewinnen. Gleichermaßen exzellent mit Schlagzeug und mit Percussion ist er weit über den regionalen Bereich und nicht nur im Jazz sondern auch in der Weltmusik eine geschätzte Koryphäe. Er wird die in der afrikanischen Musik so wichtige Rhythmik nicht nur mit dem Schlagzeug, sondern auch mit den geeigneten "Percussion Werkzeugen" in den Herzogspark tragen. Am Bass diesmal Johannes Göller, der sein abgeschlossenes Jazz Studium in Nürnberg in New York weiter verfeinert hat. Er wirkt auch bei anderen Projekten von Sang Ganyonga mit. Unserem Jazz werden wir natürlich nicht untreu! So werden bei unserer Veranstaltung einerseits afrikanische Melodien ihren Weg in die Jazzmusik finden und andererseits viele Jazz Standards im afrikanischen "Feel" zu hören sein. Wir Musiker sind gespannt, was unsere neue Zusammenkunft an Freude, Spannung und Kreativität hervorbringen wird. Ich hoffe es kommen viele von Euch und nehmen Teil an unserer musikalisch phantasievoll gestalteten "Reise nach Afrika".
Sang Ganyonga
Gesang
Die Sängerin Sang Ganyonga ist in Kamerun geboren, lebt jedoch schon seit ihrem 12. Lebensjahr in Deutschland. Ihre afrikanische Herkunft sowie auch die Liebe zum Jazz, Soul und Reggae beeinflusst und kreiert ihren eigenen Stil. Ihr Sound – klar. Ihre Art zu Singen - sensibel und doch ausdrucksstark! Sie steht sowohl als Frontfrau auf der Bühne, sowie auch als Background und Studiosängerin neben bekannten Grössen. Zur Zeit studiert sie Jazzgesang im künstlerischen Fach an der Hochschule für Musik Nürnberg.
Roland Duckarm
Drums & Percussion
Der Perkussionist und Schlagzeuger mit deutsch-ungarischen Wurzeln hat an der Musikhochschule Nürnberg sein Studium absolviert. Seine Tätigkeitsschwerpunkte liegen im Jazz, der lateinamerikanischen Musik und der Weltmusik. Das vertiefte Studium verschiedenster musikalischen Traditionen und Schlaginstrumente bietet für die Interpretation der jeweiligen Gruppen und Besetzungen mit den entsprechenden Instrumenten die passende Basis, wobei auch vor "besonderen Klangkörpern" wie Töpfen, Stühlen, etc. keine Scheu gezeigt wird. Roland Duckarm spielt(e) unter anderem mit folgenden Künstlern: Radio Europa, Steffen Schorn, HR Big Band, Eliane Elias, Claus Stötter, Norbert Nagel, Juri Kravets, Die Raith Schwestern, u.v.a.
Johannes Reis
Piano
Versucht seit dem 9 Lebensjahr die schwarzen und weißen Tasten zu sortieren. Spielt seit 40 Jahren in Bands; erst Rock, Funk und Pop, dann Jazz. Wegen fehlender Jazzmusikhochschulen in den 70er Jahren als Autodidakt in die Jazztheorie und -praxis eingestiegen ... mit folgenschweren Entwicklungsstörungen und daraus resultierender eigensinniger Spielweise. Hat inzwischen eins gemerkt: Ein falscher Ton ist schlecht, aber ein leidenschaftsloser Ton noch schlechter. Spieltechnik ist wesentlich, aber erst die Hingabe macht Musik daraus. "Beim Klavierspielen sich aufgeben und selbst zum Stück werden."
Johannes Göller
Bass
Johannes Göller schloss sein Kontrabass und E-Bass Studium bei Rudi Engel und Christian Diener an der Hochschule für Musik Nürnberg 2007 ab. Danach unternahm er eine Studienreise nach New York um Unterricht bei Martin Wind zu nehmen. Mit starkem Timing-Gefühl, offenen Ohren und ausgereiftem Sound unterstützt er seine Band-Kollegen.

Swinging Through Live ... mit Dorothea Tausch

Freitag, 19. Juli 2013, 21:00
weiter geht's im 3-Monats-Takt! Am Freitag den 19. Juli haben wir unser Sommer - Piano Meets Friends. Ich habe in unsere Veranstaltungen der letzten Jahre geblättert und geschaut, bei welchen Künstlern besonders viel positives Feedback gekommen ist. Darunter war Dorothea Tausch. Die Lebensfreude in Person:-) Genau das Richtige für eine lauen Sommerabend bei Musik (und offenen St.-James Bar Türen;-). Für unseren Abend hat sich Doro das Thema "Leben" ausgesucht: "Swinging Through Live". Mit einer feinen Auswahl an Stücken zeichnet sie ein musikalisches Bild und singt von den verschiedenen Lebensphasen, den Hochs und Tiefs, durch die wir im Laufe der Jahrzehnte wandern. Mit von der Partie sind am Kontrabass Gunther Rissmann und am Schlagzeug Andreas Gandela. Beides Profi-Musiker, die den Swing mit der Muttermilch aufgesogen haben Ich hoffe, ihr kommt und lasst euch den in den weichen Barsesseln bei einem kühlen Cocktail von dieser bunten und schwebenden Musikmischung verwöhnen.
Dorothea Tausch
Gesang
zog es schon von Kindesbeinen an ins Rampenlicht. So führte sie ihr Weg von Kirchen- und Musikschulkonzerten über das Theater zum Musical, welches sie in Hamburg und Leipzig studierte, hin zum Jazz – und dadurch nach Nürnberg. Seit 2007 ist studiert sie an der HfM Nürnberg Jazzgesang und war dort auch schon in der ein oder anderen Barockoper zu sehen und zu hören. Ihre Stimme zeichnet sich aus durch eine große Vielfalt und Intensität: Mal samtig weich, mal traurig, klagend, fröhlich, beschwingt oder auch mal wütend, durchdringend, schneidend. Die Musik ist eine Sprache, die direkt ins Herz geht und das lebt sie. Sei es in Eigenkompositionen, bei Jazzstandards oder in der Klassik – die Seele singt mit und so darf der Zuhörer stets gespannt sein, was ihn erwartet. Soviel ist klar: langweilig wird es nie.
Johannes Reis
Piano
Versucht seit dem 9 Lebensjahr die schwarzen und weißen Tasten zu sortieren. Spielt seit 40 Jahren in Bands; erst Rock, Funk und Pop, dann Jazz. Wegen fehlender Jazzmusikhochschulen in den 70er Jahren als Autodidakt in die Jazztheorie und -praxis eingestiegen ... mit folgenschweren Entwicklungsstörungen und daraus resultierender eigensinniger Spielweise. Hat inzwischen eins gemerkt: Ein falscher Ton ist schlecht, aber ein leidenschaftsloser Ton noch schlechter. Spieltechnik ist wesentlich, aber erst die Hingabe macht Musik daraus. "Beim Klavierspielen sich aufgeben und selbst zum Stück werden."
Gunther Rissmann
Bass
Jazzstudium am Herrmann-Zicher-Konservatorium in Würzburg bei Rudi Engel. Weiterbildungen im In- und Ausland, seit mehr als 20 Jahren als freier Musiker vorwiegend in den Bereichen Jazz, Theater- und Tanzmusik tätig.
Andreas Gandela
Schlagzeug
Begann im Alter von 6 Jahren mit Klavier zu spielen; mit 10 Jahren Schlagzeug. Spielt seit dem 14 Lebensjahre in Bands. War Mitglied im Bundesjugendorchester und Landesjugendjazzorchester. Studierte in Nürnberg Musik und lebt seither als Musiker und Musiklehrer in Nürnberg. CD-und Rundfunkproduktionen u.a. mit Rainer Tempel, Peter Fulda, Michael Flügel. Gab mit diesen und anderen zahlreiche Konzerte, wie z.B. mit Peter O´Mara,Adrian Mears,Carlos Bica,Henning Sieverts,Uli Lenz, Frank Möbus.

Horace Silver Kompositionen ... mit Jürgen Neudert und Norbert Emminger

Freitag, 12. April 2013, 21:00
nach meiner traurigen Ankündigung im vergangenen Dezember, dass Piano Meets Friends im Herzogspark zu Ende sei, kann ich nun mit erfreulicher Entwarnung aufwarten: Es geht weiter mit PMF im Herzogspark! Statt des ursprünglich monatlichen Zyklus nun nur noch alle drei Monaten (ca.) ... aber es geht weiter! Und zwar gleich am Freitag 12. April 2013. Den Wiedereinstieg in unsere Reihe möchte ich denn auch angemessen feiern und etwas Besonderes bieten. Aber wie? Hatten wir doch schon die besten Musiker aus dem lokalen Umfeld engagiert. Abende mit Größen, die auch überregional von Bedeutung sind, wie z.B. der Posaunist Jürgen Neudert oder auch der Saxophonisten Norbert Emminger. Da ist an Qualität wenig zu steigern, ... höchstens an Quantität! Genau! Und so leisten wir uns für diesen besonderen Abend den großen Luxus gleich alle beide auf einmal zu verpflichten. Das ist dann auch der erste Bläsersatz in meiner Reihe - und gleich mit Musikern aus der Oberliga besetzt. Als Thema haben wir uns Kompositionen von Horace Silver herausgesucht, also Jazz mit bluesig-groovigen und lateinamerikanischen Elementen, für zwei Bläser arrangiert. Was sich dann im Verlauf der Stücke an Kreativität und Interaktionen zwischen den beiden Bläsern und der Rhythmusband ergeben wird, bleibt spannend! Am Bass ist Gunther Rissmann dabei, am Schlagzeug Stefan Seegel. "Einen mächtigen Jazzabend versprechen ich kann" (sagt selbst Yoda;-) Wer diesen einmaligen Event verpasst, wird noch dazu mit 3 weiteren Monaten warten auf die nächste PMF-Veranstaltung bestraft!
Jürgen Neudert
Posaune
1970 in Erlangen geboren. 1988 bis 1990 Studium auf Nürnberger Meistersinger Konservatorium bei Silvan Koopmann klassische Posaune. 1990 wechselte er an die Staatliche Musikhochschule nach Köln, wo er bis 1997 bei Prof. Jiggs Whigham Jazz-Posaune studierte. Er arbeitet sowohl als gefragter Jazz-Solist als auch in der Funktion als „Section-Player“ mit allen deutschen Rundfunk Big Bands (WDR, NDR, RIAS, HR, SWR,) und vielen anderen bekannten Orchestern. Als Mitglied des Nürnberger „Sunday Night Orchestra“ war er 1996 Kulturförderpreisträger der Stadt Nürnberg, gewann 2004 den Bayrischen Staatspreis für Kunst und zuletzt 2006 den Wolfram v. Eschenbach Kunstförderpreis. Viele weitere interessante Informationen auf seiner Webpage:
Norbert Emminger
Saxophon
Norbert Emminger, geb. 1970, studierte sowohl Klassik als auch Jazz Saxophon. Er ist Mitglied im Sunday Night Orchestra und in der Thilo Wolf Big Band. Er hat seit 2000 einen Lehrauftrag an der Musikhochschule Frankfurt. Neben diversen eigenen Projekten arbeitete er mit vielen nahmhaften Bands und Musikern zusammen. Er ist auf zahlreichen CDs zu hören.
Johannes Reis
Piano
Versucht seit dem 9 Lebensjahr die schwarzen und weißen Tasten zu sortieren. Spielt seit 40 Jahren in Bands; erst Rock, Funk und Pop, dann Jazz. Wegen fehlender Jazzmusikhochschulen in den 70er Jahren als Autodidakt in die Jazztheorie und -praxis eingestiegen ... mit folgenschweren Entwicklungsstörungen und daraus resultierender eigensinniger Spielweise. Hat inzwischen eins gemerkt: Ein falscher Ton ist schlecht, aber ein leidenschaftsloser Ton noch schlechter. Spieltechnik ist wesentlich, aber erst die Hingabe macht Musik daraus. "Beim Klavierspielen sich aufgeben und selbst zum Stück werden."
Gunther Rissmann
Bass
Jazzstudium am Herrmann-Zicher-Konservatorium in Würzburg bei Rudi Engel. Weiterbildungen im In- und Ausland, seit mehr als 20 Jahren als freier Musiker vorwiegend in den Bereichen Jazz, Theater- und Tanzmusik tätig.
Stefan Seegel
Schlagzeug
Stefan Seegel, geboren 1977, spielt seit seinem 12. Lebensjahr Schlagzeug und studierte zwischen 2000 und 2005 an der Hochschule für Musik Nürnberg Jazzschlagzeug. Mit seiner dynamischen, interaktiven und einfühlsamen Spielweise fühlt er sich in verschiedensten Stilistiken von Bebop über modernem Jazz, Latin, Funk&Soul bis in den Popbereich zu Hause.

Reise nach Lateinamerika ... mit Christina Jung

Freitag, 23. November 2012, 21:00
Um dem Trübsal der düsteren Herbsttage etwas zu entkommen, möchte ich für unser nächstes Piano Meets Friends am 23. November einen kleinen Ausflug nach Südamerika anbieten. Ein Flug dahin ist teuer und lang, so machen wir das geschickter und lassen uns von der Stimme von Christina Jung auf den wärmeren Kontinent zaubern. Sie wird uns den Abend mit vielen bekannten, aber auch unbekannteren lateinamerikanischen Stücken versüßen. Beim Aufbau des rhythmischen und harmonischen Fundaments kann ich diesmal - seit langem endlich wieder- auf Marco Kühnl am Kontrabass zurückgreifen und auch das Schlagzeug ist mit Joachim Leyh mit einem routinierten und ausgefuchsten Musiker besetzt. Der Abend mit diesen Musikern wird mir große Freude bereiten, die ich gerne mit euch teilen möchte. Spannender Abend mit entspannter Musik; oder entspannter Abend mit spannender Musik. Sucht es euch raus:-)
Christina Jung
Gesang
Christina Jung studierte an der Musikhochschule Nürnberg Jazzgesang. 2008 wurde sie mit dem Jazzförderpreis der Stadt Ingolstadt ausgezeichnet und spielte mit ihrer Band Jungblut dort bei den Jazztagen. Christina Jung ist eine einfühlsame, autentische und natürliche Sängerin, die Stimmungen und Gefühle von der Bühne direkt aufs Publikum übertragen kann.
Johannes Reis
Piano
Versucht seit dem 9 Lebensjahr die schwarzen und weißen Tasten zu sortieren. Spielt seit 40 Jahren in Bands; erst Rock, Funk und Pop, dann Jazz. Wegen fehlender Jazzmusikhochschulen in den 70er Jahren als Autodidakt in die Jazztheorie und -praxis eingestiegen ... mit folgenschweren Entwicklungsstörungen und daraus resultierender eigensinniger Spielweise. Hat inzwischen eins gemerkt: Ein falscher Ton ist schlecht, aber ein leidenschaftsloser Ton noch schlechter. Spieltechnik ist wesentlich, aber erst die Hingabe macht Musik daraus. "Beim Klavierspielen sich aufgeben und selbst zum Stück werden."
Marco Kühnl
Bass
Studierte Kontrabas und E-Bass bei Rudi Engel und Christian Diener (Hochschule für Musik in Nürnberg) und Martin Wind (NYU – New York). Als Sideman war er u. a. für Thilo Wolf, John Davis, Norbert Nagel, Torsten Goods, Thorsten Skringer, Jermaine Landsberger, Julian Wasserfuhr, Yvonne Catterfeld tätig. Seit 2007 ist er Dozent an der Berufsfachschule für Musik „Musication“ in Nürnberg.
Joachim Leyh
Schlagzeug
Taktgefühl wurde dem Bamberger mit in die Wiege gelegt. Sein erstes Schlagzeug bekam Joachim Leyh mit 14 Jahren und kurz danach stand er schon mit verschiedenen Bands auf der Bühne, mit denen er auch an regionalen und nationalen Wettbewerben teilnahm und gewann. Nach dem Abitur studierte er am Berklee College of Music in Boston und schloss mit "Summa cum Laude" ab. Mit dem Diplom in der Tasche ging es weiter in die Jazz-Metropole New York, wo er als Praktikant in den Michiko Studios Jazz-Grössen wie Sonny Rollins und Elvin Jones begegnete. Unzählige After Hour Session in den Jazzclubs und Bars des "Big Apple" waren an der Tagesordnung und um den musikalischen Feinschliff zu erlangen, studierte er mit Jazzgrössen wie Adam Nussbaum, Carl Allen, Alan Dawson, Bill Stewart, Ricky Sebastian und John Riley. Zurück in Europa bestritt er drei England-Tourneen und nahm 1999 am Erdinger Jazz-Nachwuchsfestival teil. In der bayerischen Musikszene hat sich Joachim Leyh mittlerweilen einen festen Platz erobert. Er gibt Konzerte mit verschiedenen Formationen, führt Auftragsarbeiten im Studio aus und hatte schon Rundfunk und Fernsehauftritte sowie Plattenaufnahmen mit dem Sunday Night Orchestra, Billy Drewes, Ack van Rooyen, Sheryl Bailey, Jeromy Goldsmith, Matt Garrison, Hal Crook, Rick Peckham, Thorsten DeWinkel, Rob Hall, Jim Mullen, Adrian Mears, Tony Lakatos, Patrick Scales, Roman Schwaller, Bach Blech & Blues, Bireli Lagrene, Davide Petrocca u.v.a.